Eierstockkrebs: Versorgung während der COVID-19-Pandemie

Eine aktuelle Studie des Inselspitals Bern zeigt, dass die COVID-19-Pandemie die Behandlungsergebnisse von Patientinnen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs nicht negativ beeinflusst hat. Zwar wurden in den Jahren 2020 und 2021 weniger Neuerkrankungen diagnostiziert als vor und nach der Pandemie, die Krankheitsstadien bei der Diagnose blieben jedoch unverändert.

Auch die Qualität der Behandlung konnte aufrechterhalten werden: Operationen und Chemotherapien wurden weiterhin durchgeführt, und weder das Risiko eines Rückfalls noch die Überlebenschancen der Patientinnen verschlechterten sich während der Pandemie.

Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Belastbarkeit des Gesundheitssystems und zeigen, dass die Versorgung von Patientinnen mit Eierstockkrebs am Inselspital auch unter den besonderen Bedingungen der Pandemie sichergestellt werden konnte.

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