Ihr Behandlungszentrum für Krankheiten des Peritoneums (Center for Peritoneal Disease, CPD)

Das Bauchfell (medizinisch: Peritoneum) ist eine dünne Gewebeschicht, die die Bauchorgane umhüllt. Es kann selbst Ausgangspunkt von Erkrankungen sein oder im Rahmen anderer gutartigen (benignen) oder bösartigen (malignen) Krankheiten mitbetroffen sein.

Die häufigste benigne Erkrankung mit Manifestation in der Bauchhöhle ist die Endometriose. So ist das Bauchfell bei etwa 80 % der Frauen mit Endometriose verändert – häufig verbunden mit starken, belastenden Schmerzen. Auch maligne Tumore wie Krebs ausgehend von den Eierstöcken (Ovarialkarzinom), vom Magen oder Dickdarm (Kolonkarzinom) können sich im fortgeschrittenen Stadium auf das Bauchfell ausbreiten. In solchen Fällen spricht man von einer sogenannten Peritonealkarzinose.

Die Behandlung richtet sich immer nach der genauen Ursache und dem Ausmass der Erkrankung. Je nach Situation kommen unterschiedliche Therapien infrage, zum Beispiel:

  • Eine operative Entfernung der erkrankten Bereiche
  • Eine lokale Chemotherapie im Bauchraum (HIPEC oder PIPAC)
  • Eine medikamentöse Behandlung (z. B. Chemotherapie, Immun- oder Hormontherapie)
  • Eine Strahlentherapie (Radiotherapie)

Ergänzend setzen wir auch unterstützende Massnahmen ein, um Ihre Lebensqualität zu verbessern. Dazu zählen Physiotherapie, Ernährungsberatung, psychologische Begleitung sowie eine professionelle Schmerztherapie.

Unser Ziel ist eine individuell abgestimmte, ganzheitliche Versorgung – auf dem neuesten Stand der Wissenschaft

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