Testosteron gilt vielen als typisches Männerhormon – dabei spielt es auch im weiblichen Körper eine wichtige Rolle. Mit zunehmendem Alter sinkt der Spiegel meist unbemerkt. Bei manchen Frauen kann ein tiefer Testosteronwert jedoch mit Libidoverlust, Energielosigkeit, Stimmungsschwankungen oder Schlafproblemen verbunden sein.
SRF «Puls» beleuchtet anhand persönlicher Beispiele, wie stark ein Testosteronmangel die Lebensqualität beeinflussen kann und wann eine Ersatztherapie sinnvoll ist. Dr. med. Susanna Weidlinger, Oberärztin an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am Inselspital Bern, Expertin für gynäkologische Endokrinologie und Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für gynäkologische Endokrinologie und Menopause SGEM, ordnet das Thema medizinisch ein. Sie erklärt, weshalb eine sorgfältige Abklärung zentral ist, welche Chancen eine Therapie bieten kann und wo mögliche Risiken liegen.
Der Beitrag macht deutlich: Hormontherapien können Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern, müssen aber individuell beurteilt und fachlich begleitet werden.
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